Freizeit 2025 - Berlin Zoobesuch

Bei den Pandas

Leni und Lotti  sind im Berliner Zoo am 24. August 2024 geboren.

Bislang hatte ich noch nicht das Vergnügen sie draußen zu sehen - irgendwie schliefen sie immer in irgendeiner Ecke, mehr oder weniger versteckt ...

Das Faultier

Das männliche Zweifingerfaultier Charlie (10) hat Gesellschaft bekommen. Anfang Juni 2025 zog  Usti (1), ein junges Faultierweibchen aus Tschechien ein. 

Fatou

Ein Besuch im Berliner Zoo geht nicht ohne Fatou - ich hoffe, dass sie noch ein Weilchen da ist. Hier jedenfalls fraß sie mit großem Appetit  und sah insgesamt sehr gut aus ...


 

 

Mehrere Karpfen und andere kleinere Fische, sowie Enten  leben mit den  Flusspferden in der Hippo Bay ...

 

Meister Google sagt, dass sei eine "Schwedische Blauente"

 

 

17. November 2025

Am 28. September 2025 schlägt die Nachricht  aus dem Berliner Zoo, wie eine Bombe ein: Flusspferddame Nala (14) hat ein kleinen Mini geboren!!!

Es gibt gar keine Zweifel  für mich und Gela, dass wir den Lütten besuchen müssen, sobald er im großen Schwimmbecken zu sehen ist. Im November ist es dann soweit!

Leider zu einer sehr ungünstigen Zeit, sodass es doch einige Überlegungen gibt, wie das "Projekt" bestmöglich umzusetzen ist.  Hinzu kommt, dass ich mich frage, inwieweit sich der Aufwand - allein schon durch die Fahrerei - lohnt.  Ich habe die große Panoramascheibe in der "Hippo Bay" als nicht "allzu fotografisch gut zu meistern" in Erinnerung. Auch frage ich mich, ob der kleine Hippo schon so groß ist, dass er  - auf die sich in der Mitte befindlichen  Plattform - klettern kann.

Alles Fragen, die mich beschäftigen, weil ich doch ein wenig in Sorge bin, den weiten Weg auf mich zu nehmen und den Hippo eigentlich nur durch eine mehr oder weniger zerkratzte , verschmierte Scheibe im Wasser vorbei gleiten zu sehen.

Dann tauchen aber erste Bilder im Internet auf und bei diesem Anblick sind alle Fragen nebensächlich. Der kleine Hippo wird von Mama Nala liebevoll mit der Schnauze auf die Plattform gehievt, um sich dort seinem Nickerchen hinzugeben...

Das scheint für den jungen Bullen eine nette Beschäftigung zu sein - kaum mag er wieder aufstehen. Aber er ist noch so klein und braucht natürlich viel Schlaf - da braucht es einfach Geduld!

 

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Flusspferde sind keine guten Schwimmer. Sie bewegen sich meist am Grund fort, können aber auch für kurze Zeit untertauchen und bis zu fünf Minuten unter Wasser bleiben. Sie stehen auf dem Boden und bewegen sich fort, indem sie am Boden entlang galoppieren oder indem sie sich gegen den Boden abstoßen. Ein angeborener Reflex sorgt dafür, dass sie nach ca. 5 Minuten wieder an die Wasseroberfläche kommen. 

 

Die meiste Zeit des Tages verbringen Flusspferde im Wasser, um sich abzukühlen und ihre empfindliche Haut vor der grellen Sonne zu schützen.

So ist es jedenfalls in Afrika, wo die Flusspferde zuhause sind. Hier im Zoo, sind manche Dinge nicht notwendig und doch ist das ausgewachsene Flusspferd  fast immer im Wasser zu finden.  In der Natur leben Flusspferde daher ein Leben in flachem Gewässer. Das Wasser muss gerade so tief sein, dass sie aufrecht stehen können und ihre Ohren, Augen und Nasenlöcher aus dem Wasser ragen. Auf diese Weise kann das Flusspferd noch atmen, hören und sehen, während es im Wasser liegt. 

 

 

Das Jungtier wird etwa ein Jahr lang gesäugt. Das Säugen findet unter Wasser statt. Das Jungtier kehrt alle paar Minuten an die Oberfläche zurück, um zu atmen ...

 

 

Informationen zur Flusspferdfamilie im Berliner Zoo:

Aktuell leben in der Hippo Bay des Berliner Zoo's  drei  Flusspferde und der kleine Star - Sohn von Nala!  Keine Frage, der Publikumsliebling schlechthin ...

Das große Sagen, hat wohl Flusspferdbulle Bouli. Er ist  13 Jahre alt und ist am 3.12.2024 eingezogen.  Bereits damals hatte man im Kopf, dass er sich vielleicht mit Nala (ebenfalls 13 Jahre) anfreunden und  mit ihr für Nachwuchs sorgen würde - dieser Plan ist aufgegangen. Am 28. September 2025 kam ihr kleiner Hippo zur Welt.  Er hat noch keinen Namen!

Mit Bouli, Nala und  ihrem Baby lebt Kathi noch in der Gruppe. Sie hat am 17. Mai 2025 das stolze Alter von 50 Jahre erreicht. Um das älteste Flusspferd der Welt zu werden, braucht es - trotz ihres sehr stattlichen Alters -  noch ein paar Jahre.

Das  älteste Flusspferd war  "Lu the Hippo" -  Lu ist am 8. Juni 2025 im Alter von 65 Jahren friedlich im Ellie Schiller Homosassa Springs Wildlife State Park in Florida verstorben. Es ist zu lesen, dass Lu ein TV Star war  - sie wurde 1960 durch verschiedene Fernsehserien, wie z.B. Daktari bekannt.

 

Bevor  Bouli den "Laden" übernahm, lebte Ede in der "Hippo Bay". Ede ist 28 Jahre alt  und lebt nun im Safari Zoo in Sa Coma auf Mallorca - es ist als Begründung zu lesen, dass er dort seinen Lebensabend in Ruhe verbringen kann. Als geborener Prager kam er 1998 nach Berlin. Ede wird nachgesagt, dass er  recht sanftmütig war und das er sogar den Damen  (Kathi und Nala)  beim Fressen den Vortritt ließ.

Ede hatte in 2012 mit Kathi  für Nachwuchs gesorgt.  Am 23. November  erblickte Max im Zoo Berlin das Licht der Welt. Max ist mit 5 Jahren in den Izmir Wildlife Park in der Türkei gewechselt. Es ist davon auszugehen, dass es seit Max keinen Nachwuchs mehr im Berliner Zoo gab, sodass man sich  von Ede verabschiedete. Nala war inzwischen in einem guten Alter und vermutlich wollte der Zoo nicht riskieren, dass sie kinderlos bleibt.  So wechselte Ede nach Mallorca, obgleich er mit 28 Jahren in der Blüte seines Lebens  gestanden hat.  Wahrscheinlich hatte  Ede einfach kein Bock und sicherlich ist er durch sein sanftmütiges Wesen  dann in Mallorca besser aufgehoben - hier muss er nicht mehr für Nachwuchs sorgen.

Zur alten Garde Ede, Kathi gehörte die Flusspferddame Nicole. Nicole wurde in Berlin geboren  - Nala ist ihre Tochter.

Leider musste Nicole im Dezember 2024 aufgrund einer unheilbaren Krankheit eingeschläfert werden.

 

 

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 Als Gela und ich in die Halle herein kommen, sehen wir den kleinen Hippo sofort - er hatte scheinbar kein Bock mehr auf Wasser, denn er signalisierte Mama Nala, das er hoch gehoben werden möchte und auf der "Sandbank" wieder festen Boden unter den Füßen bevorzugt. 

 

Wie das immer so bei mir ist, bin ich anfangs sehr aufgeregt und weiß noch gar nicht so genau, worauf ich mich jetzt beim Fotografieren am Besten konzentrieren muss.  Hier hatte ich den Fokus auf Mama Nala gerichtet - in der Hoffnung, dass der Lütte gewissermaßen gleich mit scharf gestellt wird. War aber leider nicht so. Egal - kommt trotzdem hier mit hinein!

 

Mama Nala, die ihren Nachwuchs immer im Auge hat und  aufpasst, dass ihm nichts passiert, kommt angerauscht und hilft ihm auf die "Sandbank" hoch...

 

oben angekommen

 

ich zeige mich mal mit ein paar Bildern in meiner gesamten Schönheit ...

 

Mama Nala und der kleine Hippo  sind sehr gut aufeinander eingestellt ...

 

 

Der Augenblick, in dem Mama Nala (aus menschlicher Sicht) der Geduldsfaden riss!

Die Geschichte geht folgendermaßen:

Der kleine Hippo lag auf der Sandbank und schlief.  Manchmal lupfte er ein Augenlid - aber wahrscheinlich nur, um kurz die Lage zu peilen.

 

Irgendwann - ca.1,5 bis 2 Stunden später - war Mama Nala dann aber doch der Ansicht, dass er nun auch mal wieder aufstehen und ins Wasser gehen könnte. Sie nahm mehr als lautstark  zu ihm Kontakt auf (wirklich sehr laut). Lütten  beeindruckte das nicht.

 

Nala blieb nichts anderes übrig, sich auf die Sandbank zu hieven, Sohnemann zu wecken und ihn höflichst zu bitten, ins Wasser zu kommen.

 

"Wirklich Mama, ich bleibe hier auf der Sandbank noch ein bisschen gemütlich liegen ..."

 

Was hat meine Mama denn an meiner konsequenten Ansage nicht verstanden? Sie schaut so aus, als ob sie nicht mehr mit mir diskutieren möchte!

Ich versuche es mal mit Ignoranz ...

 Aber irgendwie hatte ich keine Chance, denn ...

 in den folgenden Minuten stupste Mama ihren Hippo so geschickt, dass er zum Schluss am Rand der Sandbank stand  und sich eigentlich  nur noch  ins Wasser hätte gleiten lassen müssen.

Hippo hatte aber ganz andere Pläne - er drehte sich geschickt weg ...

 

 

Ich stemme mich jetzt mal mit meinem ganzen Gewicht dagegen ...

 

Es half nichts - ich musste jetzt aufstehen, sonst hätte mich Mama ins Wasser gestupst  - jetzt musste ein Plan B her ...

 

Ungefähr zu diesem Zeitpunkt scheint der kleine Hippo eine Idee zu haben, wie er sich aus der misslichen Lage befreien könnte. Scheinbar möchte Mama Nala tatsächlich, dass er ins Wasser kommt und scheinbar, hat sie gar kein bisschen Erbarmen mit ihm.  Dagegen gilt es jetzt zügig etwas entgegen zu setzen!

 

Ich trippelte jetzt meinerseits recht geschickt ein wenig hin  und her - in der Hoffnung Mama zu irritieren, damit sie mich mit ihrer kräftigen Schnauze nicht mehr so einfach vor sich her schieben konnte.   Und was soll ich sagen, mein Plan zeigte Wirkung ...

 

Langsam legte ich den Rückwärtsgang ein ...

 

Für mich plötzlich unerwartet, hatte meine Mama mich ertappt.  Ich hatte es bereits geschafft mich irgendwie zu drehen, ohne ins Wasser zu fallen und ohne, dass Mama irgendetwas hätte verhindern könne. Jetzt hätte ich eigentlich nur noch ein paar Schritte geradeaus machen müssen und ich hätte Mama von den Hacken ...

Hätte, hätte - Fahrradkette ...

 

Nun, was soll ich euch sagen: Erst dachte ich ja, dass Mama ihren eigentlichen Anlass zu mir auf die Lagune zu kommen, vergessen hatte. Ich hatte es zwar noch nicht wieder geschafft, mich hinzulegen und nett vor mich hin zu dösen - aber ich war auch nicht im Wasser gelandet. Das war ganz klar ein Punkt für mich!

Aber kaum, dass ich meinen Erfolg genießen konnte, ging das Theater weiter. Mama schob mich schon wieder gen Wasser und diesmal war die Situation knifflig. Sie stupste mich von hinten - da sah ich kaum Möglichkeiten mich zu wehren. Die ursprüngliche Stupserei von der Seite war da nicht ganz so schwierig - denn ich konnte zu beiden Seiten zwischen ihren Beinen mein Ding drehen, bis ich in der für mich vorteilshaften Position war und flüchten konnte - so ein bisschen jedenfalls!

 

Obwohl ich kurz davor war, mich mit meiner Situation abzufinden und ins Wasser zu gehen  - vielleicht hat Mama ja doch recht, schließlich bin ich ein Flusspferd und Flusspferde liegen im Wasser - nur Nachts sind wir während unserer Futtersuche unterwegs und legen etliche Kilometer zurück. Aber dass nur am Rande!  Jedenfalls kam mir der Zufall zugute und natürlich wusste ich das für mich zu nutzen.

Eine geschickte Drehung nach rechts - damit hatte Mama nicht gerechnet ....

 

Ich hatte leider nur eine wenige Sekunden Zeit, mich über meinen Erfolg zu freuen -  Mama klebte mir schon wieder am Arsch...

 

Allmählich gingen mir nun doch die Ideen aus, wie ich mich wehren könnte. Mama war echt unnachgiebig heute. Meine letzte, wirklich aller letzte Idee war, nach dem Pflegepersonal zu rufen ...

Leider kam keiner!

 

Ich glaube, so allmählich brauchten wir Beide eine kleine Verschnaufpause ...

 

Wie nun weiter!

Ehrlich gesagt, war ich schon ziemlich stolz auf mich, es bis hierhin geschafft zu haben. Ich möchte wetten, dass so manches "Warmduscher - Flusspferd" längst aufgegeben und brav mit Mama im Becken seine Runden gemacht hätte. Ich nicht ...

Bin ich doch als Kämpfer auf die Welt gekommen - sicherlich wissen einige von euch, dass ich noch ein kleines Geschwisterchen hatte.  Mein kleines Geschwisterchen hat es leider nicht geschafft - ich aber hatte stolze 25 kg oder so bei meiner Geburt. Okay, die Pfleger hatten Sorge um mich - sie meinten, ich wäre viel zu klein! Na, denen habe ich es gezeigt ... 

Mama Nala und Papa Bouli werden eines Tages richtig stolz auf mich sein. Für heute hätte es mir gereicht, mich gegen Mamas Allüren durchzusetzen ... 

Aber nun, man kann halt nicht alles haben ...

 

Ich dümpelte so vor mich hin und ließ meine Mama wissen, dass es mir reicht. Sie würde mich zwar nicht stören - dass ich nun aber doch gerne wieder etwas Ruhe hätte ...

 

Als Mama anfing mich mit ihrer Zunge zu berühren, dachte ich erst, dass das nun wieder eine nächste "Beschwörung" wird - ich weiß ja nicht, ob sie ihr eigentliches Anliegen, mich ins Wasser zu bekommen, inzwischen vergessen hat!

Am Abend, als der Zoo zugemacht hatte und ich in mein Schlafgemach kam, habe ich mich mal ein bisschen mit den Pflegern ausgetauscht. Ich war schon ein wenig erschrocken, dass sie mir heute - trotz Rufen - nicht zur Hilfe gekommen waren. Aber sie erklärten mir, das alles in Ordnung sei!

Meine Mama würde mich lieben - auch wenn ich meinen eigenen Dickschädel habe!

Sie erklärten mir:

Wasser verdunstet schnell von der Haut an Land, und der mütterliche Speichel sorgt für Feuchtigkeit und Schutz.

Außerdem stärkt das Lecken, die "Mutter-Kind-Bindung" und zeigt Zuneigung und Schutz..

 

Ich brauche mir keine Sorgen machen, dass ich es "leicht" übertrieben habe:  Mama Nala bietet mir emotionale Sicherheit  und physische Pflege!

Wenn ich das früher gewusst hätte ....

 

Natürlich glaube ich den Pflegern, wenn sie mir versichern, das alles in Ordnung ist  - auch wenn meine Mama, vielleicht nicht ganz so viel Spaß gehabt hat, wie ich ...

 

Plötzlich - fast hätte ich mich erschrocken - brüllt Mama los ...

 

Die "Schreiberline" hat über die KI von Google folgendes für mich in Erfahrung gebracht:

... gegenüber dem eigenen Sprössling könnte dies dazu dienen, ihm die Rangordnung beizubringen und ihm seinen Platz in der Hierarchie der Herde zu zeigen!

...  das Kalb beobachtet und ahmt das Verhalten der Mutter nach. Indem die Mutter ihr Maul öffnet, lehrt sie das Junge, wie man Kommuniziert und wie man später selbst das  Maul als Warnsignal oder zur Verteidigung einsetzt,

... in manchen Kontexten, vor allem wenn das Maul nicht maximal geöffnet wird, kann diese Geste auch Unsicherheit ausdrücken oder eine  beschwichtigende Funktion haben, um Spannungen abzubauen.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Zurschaustellen der Zähne ein vielseitiges Kommunikationsmittel ist, das von der Durchsetzung von Dominanz bin hin zur sozialen Interaktion und Erziehung reicht... 

 

Okay, das habe ich verstanden. Es wäre richtig doof, wenn meine Mama mein Verhalten unsicher gemacht hat - ich wüsste gar keine bessere Mama für mich ...

 

Die ganze Situation kippte - meine Mama hatte keinen Bock mehr! Sie sagte mir unmissverständlich, was sie von meinen Plänen hielt und wandte sich zum Gehen. Im ersten Augenblick fühlte ich mich großartig - ich legte mich  wieder in meine Lieblingsecke  und beobachtete das weitere Vorhaben seiner Mama. Die ließ keinen Zweifel daran, dass sie zurück ins Wasser gehen würde.

Ehrlich gesagt, wen ich mir die ganze Szene so durch den Kopf gehen lasse, dann hate ihr Abgang nichts  mit Unsicherheit zu tun. Ganz im Gegenteil, sie hatte mir klar gemacht, wie hier bei den Flusspferden die Uhr tickt ...

 

Hier noch ein Bild, der meinen Irrtum einen kurzen Augenblick zeigt ...

 

 ...sehr wenige Atemzüge später, dachte ich, dass ich meinen Augen nicht trauen kann. Da ließ mich Mama einfach stehen und ging ohne mich ins Wasser zurück!

                                                                                                         Mir fiel alles aus dem Gesicht ...

 

Mama kümmerte sich nicht mehr um mich. Sie ging - ohne sich nach mir umzudrehen - ins Wasser zurück. Ich glaube, ich war das erste Mal in meinem Leben auf mich selbst gestellt ...

 

Der Augenblick, als der kleine Hippo begriff, das Mama nicht mehr mitspielte, war einfach genial!

Mega schnell war er auf den Beinen, lief  wieder zum Rand der Sandbank und stand nun vor der großen Entscheidung, wie er ohne Mamas Hilfe ins Wasser zurück kommen sollte. Zuerst traute er sich nicht und man hätte annehmen können, dass er seinen Versuch abbricht. Aber Mamas Weggang  aus der Situation war für ihn offenbar so irritierend, dass er sich dann doch einen Ruck gab.

Begleitet wurde der Kleine von Jubelrufen der Besucher - was für ein toller Bursche!

 

 

Was könnte der kleine Hippo heute gelernt haben: Auch, wenn es auf den ersten Blick so aussieht, als hätte man eine Situation im Griff und würde als Sieger hervorgehen - immer besteht die Gefahr eines Irrtums. Also lieber ein bisschen Vorsicht walten lassen. Aber dass sind natürlich nicht die Tugenden eines niedlichen, jungen Flusspferdbullen, der anfängt seine Welt für sich zu erobern!

 

Links seht ihr mich mit meiner Mama - rechts schwimmt mein Papa Bouli ...

 

... und noch ein paar Bilder zum Sattsehen - falls das überhaupt geht...

 

Auch wenn man denken könnte, dass ich hier heute so mein eigenes Ding gedreht habe, ganz so ist es nicht. Es gab immer wieder kurze Augenblicke, in denen ich meiner Mama zugehört habe, wenn sie etwas mit mir besprechen wollte...

 

Mama Nala

 

 

Nach vielen Stunden, die Gela und ich uns bei den Hippos aufgehalten haben, schlendern wir noch ein kurzes Stück durch den Park. Wir besuchen die Pandas, wo zumindest eines der Kinder mal nicht schläft, sondern draußen auf dem Klettergerüst seine figugchen macht. 

 

Unbedingt wollen wir noch einmal nach Fatou schauen - im Affenhaus  bekommt sie gerade ihre Salatration und sitzt dicht an der Scheibe. Für mein Objektiv eigentlich viel zu dicht - ich bekomme nur den Kopf auf's Bild. Ansonsten taugt das Licht gar nichts - aber ich denke, dass es extra für Fatou nicht so hell ist und dass ist auch gut so.

Der Pfleger ist auch da und unterhält sich mit ihr - so habe ich das Glück, dass sie überhaupt in meine Richtung schaut und sich nicht mit ihrem Salat in die hinterletzte Ecke verkrümelt ...

 

 

Nun geht ein langer, wunderschöner Tag im Zoo bei den Hippos zu Ende. Ich nehme viele Eindrücke mit und wünsche mir sehr, dass ich  in nicht allzu langer Zukunft noch einmal nach der Hippo Familie schauen kann. Die Kleinen werden so schnell groß -  im Sommer, wird sich der kleine Hippo  schon sehr verändert haben und eher  so allmählich in die Pubertät überwechseln. Es heißt ja, sie werden ca. ein Jahr lang gesäugt, aber ich weiß nicht, ob sich daraus ableiten lässt, in welchem Stadium seiner Entwicklung er sich befindet. Ich bin sehr gespannt

Gerne würde ich auch Fatou auch im nächsten Jahr wiedersehen - gib dir Mühe, du wundervolle Gorilladame ...

Es bleibt spannend ...

 

                                                                                                                                                                          Fortsetzung folgt auf der nächsten Seite ...